Video on Demand: Test: Arcor Video on Demand


Thema: Test: Arcor Video on Demand
Autor: Stefan   -   Datum: 21.09.2006 09:25:46

Gestern habe ich erstmals Arcor VoD getestet. Nachdem ich vor längerem schon einen Account eingerichtet hatte, habe ich nun einen Film ausgewählt. Als erstes gibt es auf der Beschreibungsseite des Films die Möglichkeit, einen Systemcheck zu machen. Dieser ergab, dass meine 6 Mbit-Verbindung effektiv ca. 3,5 Mbit hatte und ich sofort nach Downloadbeginn mit dem Anschauen des Films beginnen könnte. Leider war nicht angegeben, für welche der drei angebotenen Bandbreiten dies gilt und nachdem ich nachher die beste Bandbreite gewählt hatte (Premiumqualität mit 2000 kbit/sec) musste ich doch ca. 15 Minuten vorladen, bis ich den Film sehen konnte. Sichtbar ist dies in einem kleinen Browserfenster, in dem der Downloadfortschritt angezeigt wird, sowie ein roter Balken, der grün wird, sobald man den Film starten kann.

Eine weitere Besonderheit ist die Nutzung der Kleingeldbörse. Leider ist es bei Arcor-VoD nicht möglich, den Film direkt zu bezahlen. Stattdessen muss vorher eine Kleingeldbörse eingerichtet und aufgeladen werden. Dies kann für Arcor-Kunden mit der Arcor Telefonrechnung und für alle Kunden per Bankeinzug oder Firstgate Click & Buy erfolgen. Ein Nachteil: Die erste Aufladung ist nur mit glatten Beträgen wie 5 Euro, 10 Euro usw. möglich. Für Filme, die bei Arcor in der Regel 3,50 Euro kosten oder Dokumentationen, die in der Regel 0,99 Euro kosten, gibt es keinen passenden Aufladebetrag. So muss man etwas mehr aufladen als man tatsächlich braucht. Erst bei späteren Aufladungen werden auch ungerade Beträge angeboten, wobei heute ein Test ergab, dass zwar 0,99 Euro angeboten werden, die 3,50 Euro aber nach wie vor nicht. Stattdessen werden 23,50 angeboten. Die Logik konnte sich mir hier nicht ganz erschließen.

Für das Herunterladen des Films habe ich wie erwähnt die Premium-Qualität gewählt. Dabei gibt es einen Hinweis, was den Ton angeht. Die Premium-Qualität enthält Dolby-Surround. Dieser kann zwar auch an normalen TV-Geräten oder Stereo-Anlagen abgespielt werden, wer kein Dolby-Surround-fähiges Gerät hat, kann jedoch ungünstige Pegelverhältniss zwischen Dialogen und Effekten erhalten oder generell einen zu leisen Ton. Genau das war bei mir dann auch der Fall: Ich musste den Ton fast auf Volllautstärke stellen, damit die Dialoge verständlich waren.

Wünschenswert wäre für mich deshalb neben den angebotenen Optionen noch eine vierte Option - nämlich Premiumbildqualität mit normalem Ton.

Was das Bild angeht, gibt es überhaupt nichts auszusetzen. Auch auf meinem großen Plasmafernseher habe ich keinen nennenswerten Unterschied zu DVDs feststellen können. Bei meinem nächsten Test werde ich zwangsweise anstatt der 2000er-Premiumqualität die 1000er-Qualität testen. Über die Erfahrungen damit werde ich hier wieder berichten.

Fazit: Die Handhabung könnte noch verbessert werden, indem die Kleingeldbörse abgeschafft wird und eine direkte Abrechnung per Telefonrechnung, Bankeinzug oder Firstgate ermöglicht wird. Was die Qualitäten angeht, wäre eine Option mit bester Bildqualität, aber ohne Dolby Surround wünschenswert. Ansonsten gibt es am Arcor-VoD-Dienst nichts auszusetzen - vor allem die Bildqualität war erstklassig.


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  Test: Arcor Video on Demand - Stefan  21.09.2006 09:25

 
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