Video on Demand: Arten/Modelle: Pay-per-View, Download to own, Streaming

Zwei Arten von Video on Demand werden derzeit im Internet angeboten:
 
Pay-per-View gleicht dem klassischen Ausleihen eines Films in einer Videothek. Sie laden einen Film aus dem Internet herunter und haben meist 24 Stunden Zeit, den Film anzusehen. Anschließend kann der Film nicht mehr gesehen werden bzw. nur, wenn erneut eine 24-Stunden-Lizenz erworben wird. Die Preise für diese Art von VoD sind relativ günstig, sie liegen etwa zwischen 1,50 Euro und 4 Euro pro Film, je nach Anbieter und Aktualität des Films. Ebenfalls dem Pay-per-View zuzurechnen ist das einfache Streaming, das das Ansehen des Films nicht für einen bestimmten Zeitraum, sondern nur einmalig zulässt.
 
Download to own gleicht dagegen dem Kauf einer DVD. Sie laden den Film aus dem Internet herunter und er gehört Ihnen, Sie können ihn behalten und ansehen so oft Sie möchten. Dementsprechend sind die Preise höher, Kinofilme, die gerade auf DVD erschienen sind, kosten hier etwa 7 Euro. Zwar können Sie die heruntergeladene Datei zur Datensicherung auf DVD brennen, jedoch bisher bei den deutschen Angeboten keine im DVD-Player abspielbare DVD erzeugen. In den USA hat Cinemanow als erster Anbieter von den Filmstudios grünes Licht bekommen, das einmalige Brennen eines heruntergeladenen "Download to own"-Films als abspielbare DVD zu ermöglichen.
 
Sicherlich haben beide Lizenz-Modelle ihre Berechtigung, wie auch mancher Filmfan einen Film lieber ausleiht, während ein anderer sich lieber DVDs kauft und archiviert.
 
Neben diesen Lizenzmodellen gibt es außerdem verschiedene Downloadverfahren für Video on Demand.
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